Shi­atsu Mit Respekt und dem rich­ti­gen Dau­men­druck.

Die Kunst des Dau­men­drucks

Shi­atsu ist eine Form der acht­sa­men Kör­per­ar­beit, die sich von Japan aus kom­mend in Euro­pa und Deutsch­land eigen­stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt hat. In Japan wird Shi­atsu wie eine Phy­sio­the­ra­pie betrach­tet und in vie­len Fami­li­en selbst aus­ge­übt.

Shi­atsu ver­eint tra­di­tio­nel­le Erkennt­nis­se mit moder­nen Behand­lungs­tech­ni­ken. Der Orga­nis­mus wird als ein Sys­tem von Ener­gie­flüs­sen betrach­tet. Ist die­se Ener­gie aus­ge­gli­chen, fühlt sich der Mensch wohl und gesund.

Die Mas­sa­ge wird in beklei­de­ten Zustand durch­ge­führt und arbei­tet mit leich­tem Dau­men­druck, dem Ell­bo­gen oder dem Gewicht des behan­deln­den The­ra­peu­ten. Die Mas­sa­ge­be­we­gun­gen sind immer ruhig und ent­span­nend. Ziel­set­zung ist es die Ener­gie­mus­ter und Ver­span­nun­gen des Kör­pers auf­zu­spü­ren und die Balan­ce wie­der her­zu­stel­len.

Was ist Shi­atsu?

Eine The­ra­pie mit lan­ger Tra­di­ti­on — Ein ein­fa­ches und wirk­sa­mes Kon­zept.

Wie wirkt Shi­atsu?

Shi­atsu stellt Balan­cen wie­der her und löst Blo­cka­den.

Behand­lungs­ab­lauf

Shi­atsu wird tra­di­tio­nell auf dem Boden aus­ge­führt — alter­na­tiv auf der Lie­ge. 

Kos­ten­über­nah­me

Ich bera­te Sie ger­ne zur Kos­ten­über­nah­me. 

Was ist Shi­atsu?

Shi­atsu stammt aus Japan. Wört­lich über­setzt bedeu­tet es »Fin­ger­druck«.

Shi­atsu basiert auf der Jahr­tau­sen­de alten Tra­di­ti­on der chi­ne­si­schen Medi­zin. Die­se betrach­tet den mensch­li­chen Orga­nis­mus als ein Ener­gie­sys­tem, in des­sen Leit­bah­nen die Lebens­en­er­gie Qi zir­ku­liert. Sol­che Leit­bah­nen wer­den als Meri­dia­ne bezeich­net, ein Begriff, der hier zu Lan­de vor allem durch die Aku­punk­tur bekannt ist.

Prin­zip des Yin und Yang, der fein­stoff­li­chen und stoff­li­chen Berüh­rung.

Die drei Grund­säu­len des Shi­atsu sind die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin (TCM), das Gesetz der 5 Wand­lungs­pha­sen und das Zen Shi­atsu.

Der TCM liegt die Annah­me zugrun­de, dass der Orga­nis­mus aus dyna­mi­schen Qi-Strukturen besteht. Die­se Dyna­mik ist auf Gleich­ge­wicht auf­ge­baut, für das in der TCM die Begrif­fe Yin und Yang ver­wen­det wer­den. Sie drü­cken eine gegen­sätz­li­che Bezie­hung zwi­schen zwei oder mehr Din­gen aus. Gerät die­ses Gleich­ge­wicht aus der Balan­ce, ent­ste­hen kör­per­li­che und see­li­sche Krank­hei­ten und Beschwer­den. Das Gesetz der 5 Wand­lungs­pha­sen beschreibt die Gesetz­mä­ßig­kei­ten, nach denen dyna­mi­sche Pro­zes­se (Wand­lun­gen) im Bereich des Leben­di­gen ablau­fen. Es ist so alt wie die Begrif­fe Yin und Yang und betont Wer­den, Wand­lung und Ver­ge­hen. Die fünf Ele­men­te Holz, Feu­er, Metall, Was­ser und Erde sind nicht sta­tisch, son­dern Durch­gangs­pha­sen der Lebens­en­er­gie Qi. Zen Shi­atsu wur­de von Shi­zu­to Mas­una­ga ent­wi­ckelt. Die Theo­rie ist in der Tra­di­ti­on ver­wur­zelt, schließt aber auch moder­ne wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se mit ein. Zen-Shiatsu basiert auf der prak­ti­schen Erfah­rung, den Prin­zi­pi­en der Tast­dia­gno­se und der Aus­deh­nung der klas­si­schen Ver­läu­fe der Aku­punk­tur­me­ri­dia­ne auf den gan­zen Kör­per. Der Emp­fan­gen­de wird in sei­ner Ganz­heit wahr­ge­nom­men, die Berüh­rung des Geben­den ist von wacher Prä­senz und acht­sa­mer Offen­heit geprägt. Der Begriff der Gesund­heit, so wie er der Phi­lo­so­phie des Shi­atsu zugrun­de liegt, ist weder die Abwe­sen­heit von Krank­heits­sym­pto­men noch ein unein­ge­schränk­tes Wohl­be­fin­den. Es geht viel­mehr um die Ein­heit von Kör­per, Geist und See­le. Im Span­nungs­feld zwi­schen geziel­ter Hand­lung (um einen unan­ge­neh­men Zustand zu besei­ti­gen) und wert­frei­er Beglei­tung ist Shi­atsu eine beson­de­re Form der Kör­per­ar­beit, der Berüh­rungs­kunst und Mas­sa­ge.

Die Behandlung erfolgt meist im Liegen auf dem Boden - Daumendruck, Ellbogen und das Gewicht des Therapeuten geben die Impulse für die Meridiane.

Mit sanf­tem Druck ans Ziel

Die Behand­lung erfolgt meist im Lie­gen auf dem Boden — Dau­men­druck, Ell­bo­gen und das Gewicht des The­ra­peu­ten geben die Impul­se für die Meri­dia­ne.

Wie wirkt Shi­atsu?

Shi­atsu berührt und unter­stützt die Anbin­dung an den Lebens­strom Qi. Das kör­per­li­che, psy­chi­sche und geis­ti­ge Befin­den eines Men­schen ist dem­nach Aus­druck des Flus­ses und der Ver­tei­lung von Qi im Kör­per.

Indem ich die Energie-Leitbahnen (Meri­dia­ne) mit einem spe­zi­el­len Druck in ruhi­gen, flie­ßen­den Bewe­gun­gen behand­le, wer­den, in Kom­bi­na­ti­on mit sanf­ten Deh­nun­gen und Gelenk­mo­bi­li­sa­tio­nen, Blo­cka­den und Span­nun­gen gelöst und die Selbst­hei­lungs­kräf­te des Kör­pers ange­regt. Dabei set­ze ich Dau­men, Hand­bal­len, Fin­ger, Ell­bo­gen oder Knie ein.

Die Behand­lung der Meri­dia­ne geben nicht nur dem Kör­per, son­dern auch der See­le Impul­se. Manch­mal ist dann die Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der kör­per­li­chen Ebe­ne ein­fa­cher. Vor allem bei Erschöp­fung und Anspan­nung ist Shi­atsu ein guter Ein­stieg, um sich wie­der genährt zu füh­len.

Shi­atsu wirkt damit aus­glei­chend, beru­hi­gend oder auch bele­bend und lädt dazu ein, den eige­nen Kör­per bewusst wahr­zu­neh­men und Zusam­men­hän­ge zu erken­nen. Damit unter­stützt Shi­atsu für vie­le Men­schen den Weg zu Gesund­heit und Wohl­erge­hen.

Die Behand­lung eig­net sich in jedem Alter zur Unter­stüt­zung der Gesund­heit (Pro­phy­la­xe) und zur Beglei­tung von ande­ren The­ra­pi­en.

Während der Behandlung sind Sie in der Regel passiv - Nach der Behandlung können jedoch starke Auswirkungen spürbar werden.

Shi­atsu wirkt sanft

Wäh­rend der Behand­lung sind Sie in der Regel pas­siv — Nach der Behand­lung kön­nen jedoch star­ke Aus­wir­kun­gen spür­bar wer­den.

Der Behand­lungs­ab­lauf

Jede Behand­lung beginnt mit einem kur­zen Gespräch. Anschlie­ßend legen Sie sich auf eine wei­che Mat­te auf den Boden. Ist Ihnen das nicht mög­lich, kann Shi­atsu auch auf einer Mas­sa­ge­lie­ge aus­ge­führt wer­den.

Sie soll­ten beque­me Klei­dung tra­gen und auch eher wär­mer ange­zo­gen sein, da die Kör­per­tem­pe­ra­tur bei tie­fer Ent­span­nung sinkt. Bit­te tra­gen Sie zur Behand­lung immer Socken und mög­lichst kei­ne Nylon­strümp­fe. Sie kön­nen sich in mei­nen Räum­lich­kei­ten ger­ne umzie­hen.

Ich begin­ne die Behand­lung mit einem sanf­ten Abtas­ten des Bau­ches, wo ich einen ers­ten Ein­druck der Ener­gie­si­tua­ti­on Ihrer Meri­dia­ne erhal­te, und stim­me dar­auf­hin mein wei­te­res Vor­ge­hen ab. Dadurch ist jede Stun­de indi­vi­du­ell und ein­zig­ar­tig.

Das Ziel aller­dings bleibt immer gleich: Es geht dar­um, ener­ge­ti­sche Mus­ter aus­zu­glei­chen, Blo­cka­den zu lösen und die Selbstheilungs- und Ent­wick­lungs­kräf­te von Geist und See­le zu stär­ken. Die Mas­sa­ge­be­we­gun­gen sind dabei immer ruhig und ent­span­nend.

Sie unter­stüt­zen das am bes­ten dadurch, indem Sie mög­lichst nur gesche­hen las­sen und dies mit Ihrer Auf­merk­sam­keit beglei­ten.

Am Ende der Behand­lung las­sen Sie sich etwas Zeit zum „Wieder-Ankommen“ und zum Nach­spü­ren. Eine kur­ze abschlie­ßen­de Refle­xi­on bei einer Tas­se Tee run­det die Behand­lung ab.

Neben der klas­si­schen Shi­atsu Berüh­rung mit Deh­nun­gen, Strei­chun­gen und Druck­punkt­mas­sa­ge kön­nen auch ener­ge­ti­sche Strei­chun­gen ein­ge­setzt wer­den, bei denen ich den eigent­li­chen Kör­per nicht berüh­re, wohl aber den Ener­gie­kör­per. Die­se „Berüh­rung“ kann manch­mal sehr viel bewir­ken. Zum Bei­spiel ein Lösen, Rei­ni­gen oder Befrei­en. Durch 15 Jah­re Shi­atsu Erfah­rung habe ich ein gutes Gespür für die ener­ge­ti­sche Aus­strah­lung erlangt.

Tragen Sie bequeme und warme Kleidung während der Behandlung.

Füh­len Sie sich wohl!

Tra­gen Sie beque­me und war­me Klei­dung wäh­rend der Behand­lung.

Kos­ten­über­nah­me der Kran­ken­kas­sen

Shi­atsu wird nicht von allen Kran­ken­kas­sen über­nom­men. Eini­ge Betriebs­kran­ken­kas­sen und die Pri­va­ten über­neh­men die Kos­ten. Zusatz­ver­si­che­run­gen über­neh­men eben­falls oft­mals die Kos­ten. Ger­ne bera­te ich Sie dazu.

Shi­atsu für Sie

Ob Schnup­per­kurs oder Inten­siv­be­hand­lung — Machen Sie den ers­ten Schritt.